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FAQ über Sälen

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Kann man von Sälen aus einen Tagesausflug zum Fulufjället und nach Njupeskär unternehmen?

Der Ausflug nach Njupeskär von Sälen aus ist einer der Ausflüge, die eine Woche in den Bergen doppelt so erlebnisreich machen. Schwedens höchster Wasserfall liegt im Fulufjället-Nationalpark, nördlich von Sälen in Richtung Särna, und der Ausflug lässt sich hervorragend an einem Tag mit Sälen als Ausgangspunkt unternehmen. Dieser Reiseführer erklärt Ihnen, wie Sie den Tag planen: Routenwahl, der Weg zum Wasserfall, was der Nationalpark sonst noch zu bieten hat und zu welcher Jahreszeit die Tour am schönsten ist. Möchten Sie Ferienhäuser in Sälen als Ausgangspunkt für die Ausflüge Es gibt sie in allen Größen – und eine zusätzliche Übernachtung macht den Tagesausflug deutlich entspannter.

Welche Schutzgebiete es in der Region gibt und welchen Status sie haben, haben wir separat im Leitfaden zum Thema Naturschutzgebiete und Nationalparks in der Nähe von Sälen. Hier geht es um den Ausflug selbst.

Kurze Antwort: Ja – das ist ein durchaus machbarer Tagesausflug

Der Fulufjället liegt nahe genug an Sälen, sodass ein Tagesausflug ohne Stress möglich ist – vorausgesetzt, ihr nehmt euch einen ganzen Tag Zeit und nicht nur einen Nachmittag. Die meisten entscheiden sich dafür, morgens loszufahren, den Weg nach Njupeskär in gemächlichem Tempo zurückzulegen, im Nationalpark ein Picknick zu essen und am Abend wieder in der Hütte anzukommen. Wenn ihr mehr als nur den Wasserfall sehen möchtet – zum Beispiel auf das Plateau des Fulufjällets hinaufsteigen –, müsst ihr früh aufbrechen und am besten das gesamte Tageslicht nutzen. Eine Alternative, die viele schätzen, ist es, einen Zwischenstopp unterwegs einzulegen, da die Strecke durch einige der schönsten Waldlandschaften von Dalarna führt.

Fahrzeit und Routenauswahl ab Sälen

Sie fahren von Sälen aus in Richtung Norden nach Särna und von dort weiter zum Eingang des Nationalparks bei Njupeskär. Die Straßen sind in gutem Zustand, entsprechen jedoch dem Standard von Landstraßen. Im Sommer kommt man schnell voran, während die Fahrt im Winter deutlich länger dauern kann. Überprüfen Sie vor der Abfahrt die aktuelle Fahrstrecke und Fahrzeit auf der Karte und planen Sie Zeit für Zwischenstopps ein – es handelt sich um eine Fahrt durch dünn besiedelte Gebiete, in denen Tankstellen und Dienstleistungen nur vereinzelt vorhanden sind. Tanken Sie, bevor Sie die Sälen verlassen. Am Eingang des Nationalparks gibt es Parkplätze und eine Besucherinformation; die Parkbedingungen und eventuelle Gebühren können je nach Saison variieren, informieren Sie sich daher vor Ihrem Besuch auf der Website der schwedischen Nationalparks. Der Mobilfunkempfang ist entlang der Strecke unregelmäßig, laden Sie daher die Karte offline herunter.

Die Route nach Njupeskär – Länge, Dauer und Schwierigkeitsgrad

Vom Parkplatz führt ein gut markierter und viel besuchter Weg zum Wasserfall. Es handelt sich um eines der am besten zugänglichen Berg-Erlebnisse des Landes – rechnen Sie eher mit einem Spaziergang als mit einer Bergwanderung, mit Stegen über feuchtere Abschnitte und Treppen an den steileren Stellen. Familien mit Kindern kommen problemlos zurecht, auch wenn die letzten Abschnitte steiler und der Untergrund steinig sind. Aktuelle Angaben zu Länge, Dauer und Barrierefreiheit sind am Eingang ausgehängt und werden von der Nationalparkverwaltung veröffentlicht; überprüfen Sie diese vor Ihrem Besuch, da Wegverläufe und Stege in regelmäßigen Abständen umgebaut werden. Bringen Sie auch für die kurze Wanderung festes Schuhwerk mit – der Untergrund kann bei Nässe rutschig sein, und das ist in der Nähe eines Wasserfalls meist der Fall.

Mehr im Nationalpark: das kahle Gebirge und Old Tjikko

Njupeskär ist die Eintrittskarte, doch Fulufjället hat demjenigen, der länger bleibt, noch mehr zu bieten. Oben auf dem Plateau eröffnet sich eine karge Berglandschaft, die sich deutlich von Sälenfjällens unterscheidet: weitläufig, karg und fast ohrenbetäubend still. Hier gibt es ein Wegesystem für alle, die eine längere Tageswanderung unternehmen möchten, und für viele ist die Kombination aus Abhang und Hochebene das perfekte Erlebnis. Der Berg ist auch bekannt für Old Tjikko, eine Fichte, deren Wurzelsystem auf mehrere tausend Jahre datiert wird und die gemeinhin zu den ältesten bekannten lebenden Bäumen der Welt gezählt wird. Er steht hoch oben auf dem Berg und ist nicht im üblichen Sinne als Ausflugsziel ausgeschildert – wenn Sie ihn wirklich sehen möchten, ist eine geführte Tour der sicherste Weg. Bitte respektieren Sie, dass es sich um einen sensiblen Ort handelt.

Die beste Jahreszeit für den Ausflug

Wasserfälle sind am beeindruckendsten, wenn viel Wasser fließt, weshalb der Frühsommer während der Schneeschmelze den stärksten Eindruck hinterlässt. Im Juli und August herrschen die angenehmsten Bedingungen, mit den längsten Tageslichtstunden und bester Erreichbarkeit des gesamten Wegesystems. Der September lockt mit Herbstfarben und klarer Luft – eine Kombination aus gedämpftem Licht und rotem Gestrüpp, die das kahle Gebirge zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Im Winter erhält der Ausflug einen anderen Charakter – der Wasserfall gefriert zu einer Eiswand –, doch dann sind eine andere Planung, eine andere Ausrüstung und die Überprüfung der Begehbarkeit erforderlich. Unsere Übersicht über wenn die Wandersaison in vollem Gange ist gilt im Großen und Ganzen auch hier, und die Seite daneben Sommer in Sälen zeigt, womit ihr den Rest der Woche füllen könnt.

Regeln im Nationalpark – Was ihn von gewöhnlichem Berggebiet unterscheidet

In einem Nationalpark haben die gebietsspezifischen Vorschriften Vorrang vor den allgemeinen Grundsätzen des Rechts auf freien Zugang zur Natur und sind strenger. Übliche Einschränkungen betreffen das Zelten, das Entzünden von Feuer, das Mitführen von Hunden, das Radfahren abseits der Wege, das Fliegen von Drohnen und das Pflücken von Pflanzen. Halten Sie sich an die markierten Wege und Stege – die Vegetation im kahlen Gebirge wird schnell abgetragen und erholt sich nur langsam – und nehmen Sie Ihren gesamten Müll wieder mit. Die Vorschriften sind am Eingang ausgehängt und werden von der Bezirksverwaltung und der Umweltschutzbehörde veröffentlicht; lesen Sie diese vor Ihrer Abreise durch, damit Sie vor Ort keine Überraschungen erleben. Der Unterschied zu gewöhnlichem Berggebiet rund um Sälen ist erheblich, und wir haben Vorschriften für Naturschutzgebiete in einem eigenen Artikel.

Weitere Ausflüge in die Natur in der näheren Umgebung

Der Ausflug nach Njupeskär von Sälen aus macht meist Lust auf mehr, und die Region hat einiges zu bieten. Nördlich davon gibt es weitere Naturschutzgebiete und Berglandschaften mit ganz eigenem Charakter, und in der näheren Umgebung von Sälen befinden sich Naturschutzgebiete, die man an einem Vormittag erkunden kann. Eine gute Möglichkeit, die Woche zu planen, ist ein Wechsel: ein großer Ausflugstag, ein ruhiger Tag vor Ort, ein Tag auf der Piste oder mit dem Fahrrad. Gerade dieser Rhythmus sorgt dafür, dass sich eine Woche in den Bergen länger anfühlt als sieben Tage. Wenn Sie Kinder dabei haben, lohnt es sich, die lange Autofahrt früh in der Woche anzugehen, solange die Geduld noch da ist – und ausreichend Proviant einzupacken, da das gastronomische Angebot im Nationalparkgebiet begrenzt ist.

Zusammenfassung – Planung des Tagesausflugs

So gestalten Sie den Ausflug nach Njupeskär von Sälen aus:

  • Nehmen Sie sich einen ganzen Tag Zeit, nicht nur einen Nachmittag – und überprüfen Sie vor der Abfahrt die Fahrzeit auf der Karte.
  • Tanken Sie in Sälen und laden Sie die Karte offline herunter; die Netzabdeckung ist entlang der Strecke lückenhaft.
  • Der Weg zum Wasserfall ist gut markiert und für die meisten gut zu bewältigen, aber ziehen Sie festes Schuhwerk an.
  • Wenn ihr auf das Plateau hinaufsteigen oder Old Tjikko sehen wollt, müsst ihr früh los – oder einen Reiseführer engagieren.
  • Im Frühsommer gibt es am meisten Wasser, im Juli und August herrschen die besten Bedingungen, im September ist das Licht am schönsten.
  • Die Vorschriften des Nationalparks haben Vorrang vor dem Recht auf freien Zugang – lesen Sie diese bitte vor Ihrer Abreise durch.

Mit Sälen als Ausgangspunkt liegt Schwedens höchster Wasserfall in Reichweite für einen Tagesausflug – und genau von solchen Ausflügen spricht man noch lange nach Ende des Urlaubs.

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