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FAQ über Sälen

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Was kann man tun, wenn das Auto bei Kälte in Sälen nicht anspringt?

Dass das Auto bei Kälte nicht anspringt, ist eines der wenigen Dinge, die eine ansonsten perfekte Woche in den Bergen ruinieren können – und es passiert immer zum ungünstigsten Zeitpunkt: um acht Uhr am Abreisetag, wenn die Koffer schon gepackt sind und eine sechsstündige Fahrt vor einem liegt. Die gute Nachricht ist, dass die Ursache fast immer dieselbe ist, dass man dem vorbeugen kann und dass sich das Problem vor Ort beheben lässt. Hier erfahren Sie, was Sie tun müssen – und was Sie vorher tun sollten, damit es gar nicht erst passiert.

In Sälen herrschen mitten im Winter regelmäßig zweistellige Minusgrade, und ein Tag mit minus zwanzig Grad stellt für ein Auto eine ganz andere Belastung dar als ein gewöhnlicher Winter in der Großstadt. Wenn Sie ein Elektroauto fahren, gibt es darüber hinaus eine Reihe weiterer Fragen, auf die wir im Folgenden gesondert eingehen. Haben Sie ein Haus gebucht mit Laden von Elektroautos Vieles ist bereits geregelt, aber die Grundregel, wo das Aufladen erfolgen darf, gilt dennoch.

Kurze Antwort: In neun von zehn Fällen liegt es am Akku

Eine Autobatterie verliert bei starker Kälte einen erheblichen Teil ihrer Kapazität, während der Motor gleichzeitig mehr Strom benötigt, um das zähflüssige Öl zu pumpen. Eine Batterie, die im November zu Hause noch hervorragend funktioniert, kann daher im Januar den Geist aufgeben – insbesondere, wenn das Auto mehrere Tage lang stillgestanden hat, während Sie Skifahren waren.

Typische Anzeichen: Der Anlasser dreht langsam und schwer, die Instrumentenbeleuchtung blinkt oder es passiert gar nichts außer einem klickenden Geräusch. In diesem Fall hilft eine Starthilfe, gefolgt von einer ausreichend langen Fahrt, um die Batterie wieder aufzuladen. Ist die Batterie älter als vier bis fünf Jahre, ist dies zudem ein Zeichen dafür, dass sie vor dem nächsten Winter ausgetauscht werden sollte.

Warum Autos bei Bergkälte Probleme machen – Batterie, Diesel und Elektroautos

Bei Kälte treten drei verschiedene Probleme auf. Das erste betrifft die Batterie, wie oben beschrieben. Das zweite betrifft den Diesel: Bei extremer Kälte kann Paraffin im Kraftstoff ausfallen und den Kraftstofffilter verstopfen, was dazu führt, dass der Motor zwar dreht, aber nicht anspringt. Der in den Bergregionen verkaufte Winterdiesel ist darauf abgestimmt, während Sommerdiesel, der weiter südlich getankt wird, Probleme verursachen kann – tanken Sie daher vor Ort, wenn Sie sich der Region nähern.

Der dritte Punkt betrifft Elektroautos, die zwar selten Startprobleme haben, bei Kälte jedoch erheblich an Reichweite einbüßen. Ein Verlust von einem Drittel oder mehr ist bei niedrigen Temperaturen normal, und dies wirkt sich stärker auf die Planung als auf das Starten aus. Rechnen Sie außerdem damit, dass der Ladevorgang langsamer verläuft, wenn die Batterie kalt ist.

Erste Schritte, bevor Sie jemanden anrufen

Gehen Sie diese Punkte der Reihe nach durch, bevor Sie Hilfe rufen:

  • Schalten Sie alle Geräte aus, die Strom verbrauchen – Heizung, Sitzheizung, Licht, Radio, Ladegerät – und versuchen Sie erneut, das Fahrzeug zu starten.
  • Drehen Sie den Schlüssel und halten Sie ihn jeweils höchstens zehn Sekunden lang gedrückt, mit Pausen dazwischen. Längere Versuche entladen die Batterie schneller, als sie helfen.
  • Verfügt das Auto über ein Schaltgetriebe: Treten Sie beim Anfahren die Kupplung durch, das verringert den Widerstand.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Batteriepole fest sitzen und frei von Eis sind.
  • Wenn es sich um einen Dieselmotor handelt und dieser dreht, aber nicht anspringt, sollten Sie den Kraftstoff und nicht die Batterie als Ursache vermuten und mit weiteren Versuchen noch warten.

Wenn all das nichts hilft, ist es Zeit für Starthilfe. Hat jemand im Nachbarhaus Starthilfekabel oder einen Starthilfebatterie, ist das Problem meist innerhalb von zehn Minuten gelöst; fragen Sie zuerst den Nachbarn, erst dann uns.

Starthilfe und Abschleppdienst in Sälen – an wen Sie sich wenden können

Wenn Ihre Kfz-Versicherung eine Pannenhilfe umfasst – und das ist bei den meisten der Fall –, sollten Sie zunächst die Nummer anrufen, die auf Ihrer Versicherungskarte oder in der App des Versicherungsunternehmens angegeben ist. Der Pannendienst hat Vereinbarungen mit lokalen Anbietern im Gebiet Sälenom und schickt die richtige Hilfe; die Kosten werden über die Versicherung abgerechnet und müssen nicht vor Ort bar bezahlt werden. Rufen Sie an, bevor Sie selbst Hilfe bestellen; eine Kostenerstattung setzt oft voraus, dass Sie sich zuerst an die Versicherung gewandt haben.

Rechnen Sie während der Ferienwochen mit Wartezeiten, da viele Menschen an diesem Morgen das gleiche Problem haben. Geben Sie genau an, wo das Auto steht – Hausnummer, Adresse und Wegbeschreibung – und ob das Auto festgefroren oder eingeschneit ist. Davon hängt ab, welche Ausrüstung geschickt wird.

Elektroautos bei Kälte: Reichweite, Aufladen und was bei der Wohnsituation zu beachten ist

Planen Sie Ihre Fahrt mit dem Elektroauto anhand der Reichweite im Winter und nicht anhand der Angaben in der Broschüre. Laden Sie die Batterie vor der letzten Etappe auf einen hohen Ladezustand auf und rechnen Sie damit, dass sowohl Steigungen als auch die Heizung des Fahrzeuginnenraums Energie verbrauchen. Bereiten Sie die Batterie vor dem Laden und der Abfahrt vor, sofern das Fahrzeug über diese Funktion verfügt – das macht an einem kalten Morgen den mit Abstand größten Unterschied aus.

In der Unterkunft gilt eine Regel ohne Ausnahme: Laden Sie Ihr Gerät ausschließlich an den gekennzeichneten Ladestationen auf, niemals an einer normalen Steckdose. Dies ist in einem Holzhaus eine Frage des Brandschutzes und keine Frage der Kosten. Welche öffentlichen Möglichkeiten es in der Umgebung gibt, haben wir in unserer Übersicht über Ladestationen für Elektroautos in Sälen.

So beugen Sie vor: Motorvorwärmer, Aufladen und Parken

Fast alle Startprobleme lassen sich mit fünf Minuten Planung vermeiden. Überprüfen Sie vor der Fahrt den Zustand der Batterie, wenn diese schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Verwenden Sie einen Motorvorwärmer, sofern eine Steckdose vorhanden ist, und schließen Sie ihn bereits am Abend vor der Abfahrt an, statt erst eine Stunde vorher – bei strenger Kälte braucht man mehr Zeit, als man denkt. Starten Sie das Auto und fahren Sie damit einmal unter der Woche, wenn es sonst sechs Tage lang stillsteht; kurzes Leerlaufen reicht nicht aus, es sollte eine richtige Fahrt sein.

Parken Sie so, dass Sie mit dem Auto leicht wieder herauskommen: Fahren Sie rückwärts ein, stellen Sie es nicht im Windschatten ab, wo sich Schneeverwehungen bilden, und stellen Sie es nach starkem Schneefall um, damit es nicht in einer Schneewehe festfriert. Wie Sie sich ansonsten auf die Autofahrt vorbereiten, haben wir in im Winter mit dem Auto zum Sälen zu fahren, und wie kalt es dort tatsächlich meistens wird, ist beschrieben in Wie kalt es im Januar in Sälen ist.

Falls Sie die Heimreise verpassen – was Sie als Erstes tun sollten

Sollte das Auto am Abreisetag nicht abfahren können: Setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung. Die Auscheckzeit richtet sich nach der Ankunft der nächsten Gruppe und lässt sich in den Ferienwochen selten verschieben, aber wir können fast immer mit einem Platz zum Warten, beim Gepäck und mit Kontakten in der Umgebung helfen. Wenden Sie sich gleichzeitig an den Pannendienst und prüfen Sie, ob Ihre Versicherung die Mietwagenkosten oder die Rückreise mit einem anderen Verkehrsmittel abdeckt – so lässt sich das Problem oft lösen.

Sollten Sie sich in der Zwischenzeit in der Gegend aufhalten müssen, finden Sie lokale Alternativen in unserer Übersicht über Taxi und Transport im 1TP64-Gebiet.

Zusammenfassung – Ein kalter Morgen muss nicht gleich ein teurer Tag sein

Wenn das Auto bei Kälte nicht anspringt, liegt die Ursache fast immer an der Batterie, und Starthilfe ist fast immer die Lösung. Schalten Sie die Stromverbraucher aus, unternehmen Sie kurze Startversuche, bitten Sie den Nachbarn um Starthilfekabel und rufen Sie den Pannendienst an, dessen Nummer auf Ihrer Versicherungskarte steht, falls dies nicht ausreicht. Beugen Sie dem vor, indem Sie die Batterie vor der Fahrt überprüfen, den Motorvorwärmer rechtzeitig einschalten, das Auto mindestens einmal pro Woche fahren und so parken, dass Sie problemlos losfahren können. Und melden Sie sich bei uns, wenn Ihre Abreise beeinträchtigt ist – es gibt fast immer eine praktische Lösung, aber je früher wir davon erfahren, desto einfacher wird es.

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